Trauma bei Polizisten
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Therapie-Angebote für Polizeibeamte/-innen.

Trauma Polizei

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Burnout bei der Polizei: Wir helfen!

Spezialisierung › Polizeibeamte

Polizeibeamte

Der Berufsalltag eines Polizisten birgt die Gefahr einer hohen Stressbelastung. Wöchentlich wechselnde Schichten und Bereitschaftsdienste verhindern einen gleichbleibenden Rhythmus zwischen Stress- und Ruhephasen. Außerdem werden Polizisten in ihrem Berufsalltag häufig mit traumatischen Erlebnissen konfrontiert.

Stress- und Belastungsfaktoren eines Polizisten:

(Latscha 2005: Belastungen von Polizeibeamten)

  • Tod oder Verletzung eines Kollegen
  • Gefährdung des eigenen Lebens
  • Fälle, in denen Kinder die Opfer sind
  • Hass und Feindseligkeit durch Mitbürger
  • Arbeitsüberlastung

Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2005 (Latscha 2005: Belastungen von Polizeibeamten) erlebten ca. 63% der befragten Polizisten bereits traumatische Situationen. Die häufigste Folge solcher traumatischen Erlebnisse ist die Entwicklung einer Posttraumatischen Belastungsstörung. 


Die Anzeichen für eine solche Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) können vielseitig sein:

  • anhaltende Übererregbarkeit
  • erhöhte Wachsamkeit und Schreckhaftigkeit
  • Schlafstörungen
  • Stimmungsschwankungen

Außerdem kann es zu sogenannten Flashbacks (Wiedererinnern des Traumas) kommen. Traumata können sich durch körperliche Beschwerden bemerkbar machen, die auch durch körperorientierte psychotherapeutische Verfahren behandelt werden können. Viele Polizeibeamte erkennen die Symptome erst spät oder wollen vor ihren Kollegen und ihrem Umfeld keine Schwäche zeigen. Doch auch bei fortgeschrittener Symptomatik kann durch eine ambulante oder stationäre Behandlung geholfen werden.

Behandlungsspektrum bei Polizeibeamten:

  • Posttraumatische Belastungsstörungen
  • Depressive Episoden
  • Folgeerkrankungen von Burnout
  • psychosomatische Erkrankungen

Die Akutklinik Urbachtal bietet speziell für traumatisierte und überbelastete Polizeibeamte Traumatherapien an, um wieder einen Ausweg aus ihrer Lebenskrise zu finden.

Der Therapieplan wird für jeden Patienten individuell zusammengestellt. Der zugeteilte Leittherapeut stellt für jeden Patienten ein wöchentliches Programm zusammen, das aus verschiedenen Gruppen- und Einzeltherapien besteht. Die Einteilung in die wöchentlich stattfindenden Kerngruppen erfolgt unter Berücksichtigung der verschiedenen Krankheitsbilder und den beruflichen Hintergründen. Hinzu kommen Kreativtherapien, körperorientierte Anwendungen und Bewegungstherapien.


Behandlungsübersicht:

  • tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
  • Traumatherapie
  • Verhaltenstherapie
  • systemische Therapie
  • Gesprächspsychotherapie
  • Gruppentherapien mit verschiedener Ausrichtung, tiefenpsychologisch und verhaltenstherapeutisch orientiert
  • Körperorientierte Psychotherapien
  • Entspannungtherapie (Atemtherapie und Meditation)
  • Physiotherapie (Massagen, Krankengymnastik u. v. m.)
  • Sport- und Bewegungstherapien (Nordic Walking und Swing Trampolin)

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