Burnout bei Lokführern
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Lokführer: Therapie von Belastungsstörungen

Spezialisierung › Lokführer

Lokführer

Lokführer werden statistisch gesehen zweimal in ihrem Leben mit traumatischen Erlebnissen durch Personenunfall mit tödlicher Folge konfrontiert. Aus diesen Ereignissen heraus entwickeln sich posttraumatische Belastungsstörungen der Betroffenen. Ein besonderes Problem dabei ist die Angst vor einer erneuten Traumatisierung durch Wiederkehren des Ereignisses oder der Täter- Opfer- Charakter, den Zugunglücke mit Personenschaden bei den Betroffenen aufweisen. Durch den langen Bremsweg und die Hilflosigkeit eines Lokführers bis zur „Überfahrung“ eines Selbstmörders kann sich eine nachhaltige posttraumatische Belastungsstörung bei den Betroffenen entwickeln. Da der Beruf des Lokführers ein stark männerdominierender Beruf ist, wollen es sich die Betroffenen zunächst nicht eingestehen psychologische Hilfe zu benötigen. Der Schockzustand nach einem solchen Unglück kann von einem Tag bis hin zu einer Woche dauern. Erst danach realisiert der Betroffene was passiert ist. Doch auch bei fortgeschrittener Symptomatik kann durch eine ambulante oder stationäre Behandlung geholfen werden.

Belastungsfaktoren bei Lokführern:

  • Überfahrung eines Selbstmörders
  • Hilflosigkeit durch langen Bremsweg
  • Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes

Diese Belastungsfaktoren drücken sich häufig in starken Stimmungsschwankungen, fehlender Begeisterung bis hin zu völliger Antriebslosigkeit aus. Traumata können sich auch durch körperliche Beschwerden bemerkbar machen, die auch durch körperorientierte psychotherapeutische Verfahren behandelt werden können.

 

Behandlungsspektrum bei Lokführern:

  • posttraumatische Belastungsstörungen
  • Angsterkrankungen
  • depressive Episoden
  • Folgeerkrankungen von Burnout
  • psychosomatische Erkrankungen

 

Die Akutklinik Urbachtal bietet speziell für traumatisierte Lokführer Therapien an, um wieder einen Ausweg aus ihrer Lebenskrise zu finden.

Der Therapieplan wird für jeden Patienten individuell zusammengestellt. Der zugeteilte Leittherapeut stellt für jeden Patienten ein wöchentliches Programm zusammen, das aus verschiedenen Gruppen- und Einzeltherapien besteht. Die Einteilung in die wöchentlich stattfindenden Kerngruppen erfolgt unter Berücksichtigung der verschiedenen Krankheitsbilder und beruflichen Hintergründen. Hinzu kommen Kreativtherapien, körperorientierte Anwendungen und Bewegungstherapien.

 

Behandlungsübersicht:

  • tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
  • Traumatherapie
  • Verhaltenstherapie
  • systemische Therapie
  • Gesprächspsychotherapie
  • Gruppentherapien mit verschiedener Ausrichtung, tiefenpsychologisch und verhaltenstherapeutisch orientiert
  • körperorientierte Psychotherapien
  • Entspannungtherapie (Atemtherapie und Meditation)
  • Physiotherapie (Massagen, Krankengymnastik u. v. m.)
  • Sport- und Bewegungstherapien (Nordic Walking und Swing Trampolin)

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