Traumazentrierte Fachberatung – Fortbildung

Auf traumatisierte Menschen treffen wir in vielen Arbeitsfeldern des psychosozialen Bereiches.


Das Curriculum „Traumazentrierte Fachberatung“ macht die TeilnehmerInnen mit den Grundlagen und Konzepten der Psychotraumatologie, Traumaberatung und -behandlung, Traumapädagogik, Bindungsforschung und Neurobiologie vertraut, die dem neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisstand entsprechen. Neben der Vermittlung theoretischen Wissens wird anhand praxisbezogener Beispiele, Demonstrationen und Übungen eine ressourcenorientierte Haltung in Beratung und Therapie erlernt.

 

ZIELE

  • Selbstständige Kompetenzen in Beziehungsaufbau, Begleitung und Gesprächsführung mit traumatisierten Menschen im jeweiligen professionellen Rahmen
  • Anleitung von Stabilisierungsübungen und Selbsthilfestrategien
  • Anleitung zur Arbeit mit Ego-States/„inneren Kindern“ im Beratungskontext

 

VORAUSSETZUNGEN

Für die Zertifizierung nach den Voraussetzungen der DeGPT / FVTP Traumapädagogik sind die folgenden Aufnahmebedingungen zu erfüllen:


Hochschul- und FachhochschulabsolventInnen mit psychologischen, pädagogischen und verwandten Abschlüssen, z. B. Dipl. PsychologInnen und Ärztinnen ohne psychotherapeutische Approbation, Dipl. -PädagogInnen, Dipl. -SozialarbeiterInnen und Dipl.-SozialpädagogInnen, Dipl.-HeilpädagogInnen, BeratungslehrerInnen, Dipl.-TheologInnen, Dipl.-Soziologinnen, oder analoge Abschlüsse (BA, MA), oder abgeschlossene Berufsausbildung (Fachschulen) sozialadministrativer, erzieherischer, oder pflegerischer
Berufe (insbesondere Erzieherinnen, Pflegefachkräfte, Ergotherapeutinnen, Logopädinnen).

Gefordert ist des Weiteren eine mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Praxisfeld für alle Berufsgruppen. Sie können nach Rücksprache mit uns auch dann am Fortbildungscurriculum teilnehmen, wenn Sie diese Bedingungen nicht oder nur teilweise erfüllen. Sie erhalten dann ein Zertifikat, auf dem dies zusätzlich vermerkt ist.


Voraussetzung für die Zertifizierung nach den Vorgaben der DeGPT
ist eine Projektvorstellung und/oder eine/zwei anonymisierte Fallvorstellungen (beides jeweils schriftlich, eines davon mündlich). Die schriftliche Dokumentation der Fallvorstellungen und Projekte ist entlang eines von den Instituten vorgegebenen Schemas vorzunehmen. Zusätzlich soll ein traumarelevantes Buch schriftlich zusammengefasst und im Kolloquium mündlich vorgestellt werden.

 

TERMINE UND ZEITEN

Unterrichtszeiten: 09:00 bis 16:00 Uhr

I 09. – 10.10.20
II 06. – 07.11.20
III 11. – 12.12.20
IV 05. – 06.02.21
V 12. – 13.03.21
VI 23. – 24.04.21
VII 18. – 19.06.21
VIII 23. – 24.07.21
IX 15. – 16.10.21
X 12. – 13.11.21

Ein weiterer Kurs für Anfang 2021 ist bereits in Planung.

 

 

Weitere Informationen zur Fortbildung sowie zur Anmeldung können Sie in unserem Flyer "Traumazentrierte Fachberatung" nachlesen.

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