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Traumatisierte Rettungskräfte - wenn Helfer Hilfe brauchen

Einsätze wie der nach dem Zugunglück von Bad Aibling verlangen Rettungskräften psychisch einiges ab. Doch wer kümmert sich später um die Retter?

[...] So wichtig die Arbeit der Notfallseelsorger und Kriseninterventionsteams sind, sie können nur eine unmittelbare Betreuung der Einsatzkräfte leisten. Im Anschluss müssen Einsatzkräfte häufig langfristige psychologische Unterstützung in Anspruch nehmen. Das Problem scheinen auch diverse psychosomatische und psychotherapeutische Kliniken erkannt zu haben - es gibt mittlerweile viele unter ihnen, die einen eigenen Behandlungszweig für traumatisierte Einsatzkräfte eingerichtet haben. Eine davon ist die Akutklinik Urbachtal in Bad Waldsee.

 

"Wir hatten öfter Patienten mit vordergründigen Diagnosen wie zum Beispiel Depressionen. Bei ihnen stellten wir immer wieder fest, dass eigentlich etwas ganz anderes vorlag", sagt Geschäftsführer Christoph Löschmann. Reagiert habe man dann mit einem eigenen Behandlungszweig für traumatisierte Rettungskräfte, eingerichtet 2013. In diese Gruppe fallen für Löschmann sowohl Rettungssanitäter als auch Feuerwehrleute, Polizeibeamte oder Soldaten. Die häufige Konfrontation mit Zerstörung, Verletzten und Toten erhöht das Risiko dieser Berufsgruppen, Traumata davonzutragen. [...]

 

Den vollständigen Presse-Bericht im Tagesspiegel finden Sie hier: Traumatisierte Rettungskräfte - wenn Helfer Hilfe brauchen

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