Trauma besiegen
Trauma besiegen

Traumata bewältigen.
Lebensfreude zurückgewinnen.

Trauma besiegen

Wir sind für Sie da:
0 75 24 / 990 - 222

Traumata bewältigen.
Lebensfreude zurückgewinnen.

Trauma besiegen

Wir sind für Sie da:
0 75 24 / 990 - 222

Posttraumatische Belastungsstörung

Indikationen › Trauma/PTBS

Was ist eine Posttraumatische Belastungsstörung? Was ist ein Trauma?

Eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) tritt als psychische und/oder psychosomatische Reaktion auf das Erleben eines oder mehrerer traumatisierender Ereignisse auf. Dabei kann die Posttraumatische Belastungsstörung mit einer Vielzahl unterschiedlicher psychischer und psychosomatischer Symptome einhergehen, die dem Betroffenen in vielen Fällen  das soziale Leben erschweren, bisweilen sogar unmöglich machen.    

 

Der aus dem Griechischen stammende Begriff „Trauma beschreibt zunächst eine Verletzung, die – je nach Kontext – physischer oder psychischer Natur sein kann. Das psychische Trauma ist demnach eine psychische oder seelische Verletzung, die für den Betroffenen ein einschneidendes negatives Erlebnis darstellt und ihn in dessen Folge extrem belastet. 

PTBS können sowohl Männer und Frauen unterschiedlichster Altersklassen als auch Jugendliche und Kinder betreffen. Statistisch gesehen erkranken ca. 1,5 bis 2,0 Prozent der Bevölkerung in ihrem Leben an einer Posttraumatischen Belastungsstörung. Eine frühzeitige Diagnose und professionelle Traumatherapie erleichtern Betroffenen die Krankheitsbewältigung und die Rückkehr in ein aktiv positiv gestaltbares Leben, das nicht mehr ausschließlich im Schatten des erlebten Traumas stattfindet.  


Ursachen und Auslöser: Wie entstehen Posttraumatische Belastungsstörungen? Was kennzeichnet ein psychisches Trauma?

Als traumatisierend können sowohl sehr kurze – nur wenige Sekunden dauernde – Erfahrungen erlebt werden als auch lang anhaltende Ereignisse, Zustände und Ereignisfolgen. Entscheidend ist, dass die Situation vom Betroffenen als Bedrohung des eigenen Lebens oder der eigenen psychischen und körperlichen Unversehrtheit empfunden wird.  

Traumata und damit Auslöser einer Posttraumatischen Belastungsstörung können zum Beispiel die folgenden Ereignisse sein:

  • Gewalterfahrungen
  • sexuelle Übergriffe/sexueller Missbrauch
  • Verbrechen
  • schwere Erkrankungen
  • Unfälle
  • Kriege
  • Naturkatastrophen
  • Folter

Kriegs-, Vertreibungs- und Folteropfer entwickeln zu 50 Prozent eine PTBS. 

Die Entwicklung einer Posttraumatischen Belastungsstörung nach einem traumatisierenden Ereignis erfolgt in Phasen. Zunächst kommt es zu einem akuten Schock. Körper und Psyche befinden sich in einem extremen Stress- und Alarmzustand, der die Handlungsmöglichkeiten des Betroffenen übersteigt. Der Schockzustand kann Stunden, Tage oder Wochen andauern. Er ist prinzipiell nicht krankhaft, sondern stellt eine vollkommen normale Reaktion des Körpers und der Psyche auf ein „unnormales“ Ereignis dar. 

Hieraus kann sich nach der akuten Belastungsreaktion eine sogenannte Anpassungsstörung entwickeln, wenn das Erlebte nicht kompensiert werden kann, z. B. weil die seelische Widerstandsfähigkeit des Betroffenen nicht ausreicht. Wichtige Strategien zur Kompensation sind hierbei die Distanzierung von der Traumasituation, das sich in Sicherheit Bringen sowie das Erleben von Hilfe und Selbstwirksamkeit. Gelingt dies nicht, entwickelt sich nach und nach eine Posttraumatische Belastungsstörung.

Typisch für die Entwicklung einer PTBS ist, dass man sich in der auslösenden Situation hilflos, ohnmächtig und ausgeliefert fühlt. Nach dem vergeblichen Warten auf Hilfe erstarren Körper und Psyche förmlich im sogenannten „Freeze-Zustand“ (to freeze (engl.): einfrieren, gefrieren, stoppen). Das Individuum schaltet in dieser nicht aushaltbaren Situation in eine Art Notfallmodus: Seine Psyche zerlegt die Wahrnehmung des Ereignisses, das Erlebte, in Teile – wie bei einem Puzzlebild, bei dem man die Teile auseinandernimmt und dadurch das Bild aus dem Blick verschwindet. Man spricht hier von einem Fragmentieren des Traumas. In dieser Extremsituation werden Gedanken und Emotionen wie Schuld und Abwertung, Angst und Wut, die Bilder des Ereignisses und die zugehörigen körperlichen Empfindungen separiert und an verschiedenen Stellen im Gehirn nicht zusammenhängend abgespeichert. 

Eine weitere Notfallreaktion besteht im Abschalten der akuten Wahrnehmung, der sogenannten Dissoziation, dem psychischen „Wegbeamen“ aus der Situation zum Schutz der eigenen Seele und Wahrnehmung.


Symptome: Welche Symptome treten bei einer PTBS auf?

Bereits ab der Phase des Schockzustandes und der akuten Belastungsreaktion können PTBS-Betroffene unter anderem die folgenden Symptome zeigen: 

  • emotionale Schwankungen
  • Weinen
  • Gereiztheit und Wut
  • unangebracht wirkendes Lachen
  • Schlafstörungen
  • Herzrasen
  • Zittern
  • hoher Blutdruck
  • Magen-Darm-Probleme
  • Albträume 
  • Niedergeschlagenheit
  • Ängste

Zum Erscheinungsbild der Posttraumatischen Belastungsstörung gehören außerdem auch die folgenden Symptomkomplexe, deren Auftreten meist mehrere Wochen nach dem auslösenden Ereignis einsetzt:

  • Flashbacks (plötzlich auftretende, extrem emotional besetzte Erinnerungsrückblenden/Nacherleben vergangener Situationen, meist ausgelöst durch einen spezifischen Schlüsselreiz (Trigger))
  • Intrusionen (unerwünschtes Wiedererinnern bzw. Nacherleben traumatischer Situationen, die in den aktuellen Alltag eindringen)  
  • Vermeidungsverhalten (bezogen auf auslösende Schlüsselreize bzw. Trigger und subjektiv als bedrohlich empfundene Situationen)
  • teilweise Amnesie für das Ereignis (Nicht-Erinnern-Können) 
  • Hyperarousal (Zustand der Übererregung)

Der Betroffene hat eine Extremsituation erlebt, der er weitgehend hilflos ausgeliefert war, und versucht in der Folge, aktiv alle ihn an diese Situation erinnernden Faktoren zu vermeiden. Gelingt dies nicht, kann ein abgespeichertes Fragment des Trauma-Geschehens – etwa durch ein mit dem Trauma im Zusammenhang stehendes Geräusch oder ein Bild – aktiviert werden. Das Wissen um diesen Umstand und dessen belastende Folgen für das Individuum führt zu bestimmten Verhaltens- und Vermeidungsschemata, die sich unter anderem auf den Ort des Trauma-Erlebens, aber auch auf Filme und Medienberichterstattung über verwandte Themen und situative Erinnerungen wie Gerüche und Geräusche beziehen können. Diese fungieren als sogenannte Trigger, die Erinnerungsteile des Ereignisses oder einen Flashback auslösen können. Der Flashback ist gekennzeichnet durch das lebhafte Wiedererinnern der gesamten Trauma-Situation mit allen ihren Gefühlen und Eindrücken, wobei der Betroffene derart intensiv in das Nacherleben eintaucht, als befände er sich wieder in der kaum erträglichen Ausgangssituation. 

Unabhängig vom Flashback-Erleben leiden PTBS-Patientinnen und -Patienten unter einem Erinnerungsdruck, dessen Folge Albträume, wiederkehrende Erinnerungen und Gefühle und auch körperliche bzw. psychosomatische Reaktionen sein können. Bildlich gesprochen stellen diese Symptome Ventile dar, durch die die zurückgedrängten und nicht verarbeiteten Trauma-Erinnerungen sich einen Weg in das Bewusstsein und Leben des PTBS-Patienten bahnen. 

Hierauf reagieren Betroffene häufig mit einem „Abschalten“ der eigenen Emotionen, dem sogenannten Numbing (to numb (engl.): betäuben, abstumpfen). Diese Desensibilisierung aus Selbstschutz betrifft indes nicht nur die durch das Trauma ausgelösten Gefühle, sondern wird begleitet von einer generellen Freudlosigkeit und einem Gefühl von Leere und Sinnlosigkeit, die den gesamten Alltag des Betroffenen überschatten. Gleichzeitig leiden Traumapatienten oft unter einem Zustand der Übererregung oder übersteigerten Wachheit, dem sogenannten Hyperarousal. Diese fortdauernde übermäßige Erregung zeigt sich in Symptomen wie Schlafstörungen, Reizbarkeit und Wutausbrüchen, erhöhter Schreckhaftigkeit und Konzentrationsstörungen.

Wie bei Depressionen, Burn-out, Angststörungen und weiteren psychischen Erkrankungen geht auch die Posttraumatische Belastungsstörung in vielen Fällen mit dem sozialen Rückzug des Betroffenen einher. Dies gilt im Falle der PTBS umso mehr, als dass jeder soziale Kontakt potenziell die Gefahr einer Trigger-Konfrontation darstellt, die es aus der Perspektive des Betroffenen unbedingt zu vermeiden gilt. Konflikte in Familie und Partnerschaft sind vorprogrammiert, wobei Angehörige und Partner trotz größter Hilfsbereitschaft dem Geschehen oft machtlos gegenüberstehen. Auch die Betroffenen selbst fühlen sich überwiegend hilflos und ausgeliefert und flüchten nicht selten in die Selbstmedikation mit Alkohol oder Drogen.

Sollten Sie vermuten, dass Sie oder einer Ihrer Angehörigen unter einer PTBS leiden oder sollten Sie die Folgen eines erlebten Traumas belasten, ist ein Besuch bei einem Haus- oder Facharzt dringend anzuraten. Dies gilt vor allem dann, wenn die Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen und die Lebensqualität des Betroffenen stark beeinträchtigen. Als Fachärzte kommen hier primär Psychiater sowie Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Betracht, wie sie in unserer Klinik für Traumatherapie tätig sind. Auch Ihr vertrauter Hausarzt ist als erster Ansprechpartner geeignet und unterstützt Sie bei der Einleitung aller weiteren notwendigen Schritte.


Die ersten Schritte zur Traumabewältigung

Nach dem Durchleben einer traumatisierenden Situation geht es zunächst darum, den Betroffenen aus der Situation zu entfernen und eine Distanz zwischen ihm und der Akutsituation zu schaffen. Wichtige und konstruktive Faktoren sind hier: 

  • das in Sicherheit Bringen 
  • das Erleben von Hilfe und Selbstwirksamkeit 
  • ausgewogene soziale Kontakte mit der Möglichkeit zum Reden 
  • die vorsichtige Wiederaufnahme alltäglicher Tätigkeiten 

Gelingt die Verarbeitung der traumatisierenden Situation nicht, treten erst nach einigen Wochen Zeitverzögerung die typischen längerfristigen Symptome einer PTBS auf. 


Klinik Traumatherapie: Wie werden PTBS behandelt?

Ganzheitliche und individuelle Traumatherapie

In unserer Traumaklinik, der Akutklinik Urbachtal, behandeln wir Posttraumatische Belastungsstörungen ganzheitlich und individuell. In einem umfangreich angelegten diagnostischen Prozess schaffen wir eine fundierte Basis für Ihre optimale Behandlung. Ihr individueller Therapieplan richtet sich ganz nach Ihren Bedürfnissen und wird im Behandlungsverlauf immer wieder Ihrer Situation angepasst. Traumata und Traumafolgen therapieren wir grundsätzlich leitliniengerecht mit den aktuellen, wissenschaftlich fundierten traumatherapeutischen Methoden, insbesonder mit EMDR, Screentechnik und verhaltenstherapeutischer Traumatherapie ergänzt mit körpertraumatherapeutischen Methoden des Somatic Experiencing. 

Das Gesamtbehandlungskonzept ist ein multimodales Konzept  mit einer wirksamen Kombination verschiedener therapeutischer Methoden. Zu den Therapieverfahren in unserer Klinik in die die Traumtherapieverfahren eingebettet sind zählt in erster Linie die Tiefenpsychologie ebenso wie die Verhaltenstherapie und körpertherapeutische Ansätze. Diese werden bei Bedarf ergänzt durch systemische bzw. humanistische Therapieangebote. In Ihrer individuellen psychotherapeutischen Behandlung integrieren wir dem entsprechend Verfahren moderner Psychotherapien. Durch die erprobte Kombination unterschiedlicher Methoden stellen wir die besten Erfolgsaussichten für Ihre seelische Genesung sicher.

In unserer Klinik für Traumatherapie steht der Mensch im Mittelpunkt. Das heißt für Sie: Wir sind immer an Ihrer Seite und unterstützen Sie ebenso fachlich kompetent wie einfühlsam. Das ist uns wichtig, weil Sie uns wichtig sind. 

Wir wissen: Eine offene und vertrauensvolle Beziehung zwischen Therapeuten und Patienten ist entscheidend für den Therapieerfolg. Ihren Behandlungsplan erarbeiten wir auch deshalb mit Ihnen gemeinsam. Für Ihre Bedürfnisse und Fragen sind wir stets ansprechbar und erklären Ihnen jeden Therapieschritt ausführlich. Ihre persönliche Lebenssituation bearbeiten wir individuell in Einzeltherapie-Sitzungen. In Gruppentherapien treten Sie mit anderen Menschen in Interaktion, die Vergleichbares erlebt haben. So werden grundlegende Muster leichter erkennbar und behandelbar. 

Die vorübergehende medikamentöse Behandlung kann bei einer PTBS ein wirksames Mittel darstellen, um Patienten in Akutsituationen zu entlasten. Bisweilen ist es erst die Medikation, die die nicht-medikamentöse Behandlung möglich macht. Sie verschafft dem Betroffenen eine initiale Erleichterung, sodass er sich an nicht-medikamentösen Therapien beteiligen kann. Seien Sie sicher: Psychopharmaka verordnen wir in unserer Klinik für Traumatherapie ausschließlich nach kritischster Prüfung und nur dann, wenn dies indiziert und unvermeidbar ist. Dabei ist die medikamentöse Behandlung fast immer als kurz- oder mittelfristige Lösung angelegt, die zur Entspannung der Akutsituation und Verbesserung der Therapiefähigkeit beiträgt. 


Die vier Phasen der Traumatherapie

Traumatisierungen können einzeln als sogenannte Monotraumata auftreten oder wiederholt und/oder über einen längeren Zeitraum als sogenannte Multitraumata, Sequentielle Traumatisierungen oder in der Kindheit verortete Entwicklungstraumata. Im Allgemeinen ist die Dauer der Therapie umso länger, je mehr traumatisierende Ereignisse stattgefunden haben. Eine möglichst zeitnahe traumatherapeutische Hilfe, wie wir sie in unserer Psychosomatischen Klinik leisten, stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur seelischen Genesung dar. 

In unserer Klinik für Traumatherapie folgt die Behandlung von PTBS vier Phasen:

1. Die Psychoedukationsphase

Im Rahmen der Psychoedukationsphase ist es für den Betroffenen wichtig, seine Symptome als vollkommen normale Reaktionen von Körper und Psyche auf „unnormale“, traumatisierende Ereignisse zu begreifen. Die Auseinandersetzung mit den oben beschriebenen psychischen und körperlichen Wirkmechanismen ermöglicht es dem Patienten, die eigenen Reaktionen besser zu verstehen. 

 

2. Stabilisierungsphase

Zum Teil überlappend mit der Psychoedukationsphase beginnt die Stabilisierungsphase mit dem Erarbeiten und Einüben von Fertigkeiten zur Symptomlinderung. Diese Skills (Fähigkeiten) lassen sich vom Betroffenen wie Werkzeuge beim Auftreten von Intrusionen, Flashbacks oder sonstigen Symptomen anwenden. Sie dienen der Selbstermächtigung und steuern gezielt dem Gefühl der Ohnmacht und des Ausgeliefertseins entgegen. Als nützlich haben sich hierbei unter anderem die folgenden Übungen erwiesen: 

  • Übungen zur Verbesserung der Realitätswahrnehmung, um das Gefühl von Sicherheit und „Hier und Jetzt“ zu verbessern 
  • Visualisierungsübungen mit dem Ziel, eine innere Distanzierung vom Trauma und damit eine Beruhigung zu erreichen 

Die Resilienzentwicklung wird gestärkt, der Selbstwert stabilisiert, Ressourcen werden aktiviert und die Selbstfürsorge verbessert. Der Begriff „Resilienz“ bezeichnet dabei die psychische Widerstandsfähigkeit des Individuums und damit dessen Möglichkeiten, Krisen durch eigene Ressourcen zu bewältigen. 

3. Traumakonfrontationsphase

Die Konfrontation mit dem Trauma startet im Rahmen der Therapie erst dann, wenn die Patientin oder der Patient optimal vorbereitet ist und über die notwendige psychische Stabilität verfügt. Hier kommen Methoden wie die folgenden zum Einsatz:

  • Screen-Technik (Technik zur psychischen Projektion auf einen imaginären Bildschirm) 
  • EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) 
  • Narrative Exposition (gesprächsfokussierte Therapie, die das Trauma in den Kontext der Lebensgeschichte einbettet) 

Ziel ist das emotionale und kognitive Aufarbeiten des Erlebten einschließlich der Bearbeitung von relevanten körperlichen Symptomen. Die Betroffenen lernen außerdem einen besseren Umgang mit ihren Schuld- oder Versagensgefühlen. Bei der Vergegenwärtigung des traumatisierenden Geschehens ist der Einsatz von Atemtechniken besonders wichtig. Im Laufe der konfrontierenden Bearbeitung tritt für gewöhnlich eine emotionale, kognitive und körperliche Erleichterung ein, die sich nach der Konfrontationsphase oft noch weiter verbessert.  

 

4. Traumaintegrationsphase

Ziel der Integrationsphase ist es, dass das traumatische Ereignis als ein Teil des eigenen Lebens erinnert werden kann, als ein schreckliches Ereignis im Leben, welches nun aber vorüber ist und der eigenen Vergangenheit angehört. Die Verinnerlichung dieser Erkenntnis bringt es mit sich, dass die durch das Trauma ausgelösten Gefühle aushaltbar werden. Das Leben kann wieder außerhalb des sogenannten Traumskripts, des „Drehbuchs mit Tunnelblick“, das das unbehandelte Trauma vorgibt, gelebt werden kann. 


Nachbehandlung und Alltag:
So verbessern Sie Ihre Lebensqualität nach einer PTBS.

Psychische und psychosomatische Probleme und Erkrankungen betrachten wir in unserer Klinik für Traumatherapie als Wachstumsaufgaben. So auch die Posttraumatische Belastungsstörung: Wir wollen die bestmöglichen Voraussetzungen schaffen, damit Ihre psychische und körperliche Gesundheit wiederhergestellt und langfristig bewahrt werden kann. In unserer vierstufigen Traumatherapie ebnen wir einen Weg, den Sie selbst aktiv gestalten und nach Ihrem Klinikaufenthalt fortsetzen werden. In unserer Traumaklinik erlernen Sie dazu Bewältigungsstrategien, die Sie im Alltag weiter begleiten werden. Mit diesem Handwerkszeug werden Sie weniger leicht zu erschüttern sein und wieder mehr auf sich selbst vertrauen. 

Sollten Sie während Ihres Aufenthalts in unserer Klinik für Traumatherapie besonders von den gruppentherapeutischen Einheiten profitiert haben, könnte der Besuch einer Selbsthilfegruppe für Sie auch in Zukunft nützlich sein. Gerne unterstützen wir Sie bei der Suche nach Ansprechpartnern in Ihrer Region. Selbstverständlich begleiten wir Sie auch darüber hinaus beim Übergang von der Klinik zurück in Ihr privates oder berufliches Umfeld. Unsere Sozialberatung hilft Ihnen bei Bedarf z. B. bei der Suche nach einem ambulanten Therapieplatz oder bei der Planung einer Wiedereingliederungsmaßnahme.


Ihre Klinik für Traumatherapie: Akutklinik Urbachtal

Das Team unserer Akutklinik Urbachtal hat sich seit vielen Jahren auf die Behandlung von Traumafolgen und Posttraumatischen Belastungsstörungen spezialisiert. In unserer Fachklinik für Psychosomatik und Psychotherapie behandeln wir ein großes Spektrum an psychischen und psychosomatischen Erkrankungen – immer mit viel Erfahrung, wissenschaftlich fundierten Konzepten und größtem Einfühlungsvermögen. 

Wir sind gerne für Sie da: Unter der Tel. nr. 07524 990222 nehmen wir uns Zeit für Ihre ausführliche und diskrete Beratung.


Akutklinik Infolayer