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Depressive Episoden überwinden lernen

Indikationen › Depression & Trauer

Depressive Episoden, Verlust- und Trauerreaktionen

Depressive Episoden sind tiefgreifende Veränderungen im Hirnstoffwechsel. Sie zeichnen sich durch Traurigkeit, Stimmungsschwankungen, Interessenverlust und Antriebsstörungen aus.

Oft treffen vererbte, in der Person verankerte und belastende Umfeldfaktoren (multifaktoriell) in unterschiedlichen Anteilen zusammen und lösen dadurch die Erkrankung Depression aus.

Deshalb behandeln wir diese Störungen gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen (multimodal). So greifen tiefenpsychologische Therapien, Verhaltenstherapien sowie körpertherapeutisch orientierte Ansätze ineinander.

Psychopharmaka werden nur verordnet, wenn dies indiziert und trotz aller Maßnahmen unvermeidbar ist, was bei einer schweren Depression vorkommen kann.


Was ist eine Depression?

Die Depression ist eine der am häufigsten auftretenden psychischen Erkrankung weltweit, die sich durch eine Vielzahl von Symptomen bemerkbar machen kann. Depressionen verlaufen unterschiedlich schwer und betreffen sowohl Männer und Frauen unterschiedlichster Altersklassen als auch Jugendliche und mitunter Kinder.

Eine frühzeitige Diagnose und professionelle Behandlung erleichtern Betroffenen die Krankheitsbewältigung und können so die Lebensqualität nachhaltig verbessern.


Anzeichen und Symptome: Woran erkannt man eine Depression?

Die Symptome einer Depression sind vielfältig: Traurigkeit und Niedergeschlagenheit, Stimmungsschwankungen und Gereiztheit können genauso Anzeichen einer vorliegenden depressiven Erkrankung sein wie Antriebslosigkeit, negative Gedanken, Freudlosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung, Konzentrationsstörungen, Grübeln und Unentschlossenheit. Häufig geht eine Depression auch mit Selbstzweifeln und einem Verlust des Vertrauens in die eigene Leistungsfähigkeit einher. Schlaf- und Appetitlosigkeit sowie innere Unruhe können ebenso als Begleiterscheinungen einer Depression auftreten wie körperliche Symptome. Diese sogenannten psychosomatischen Beschwerden sind im Zusammenspiel körperlicher und psychischer Faktoren begründet und äußern sich zum Beispiel in Form von Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Atemnot oder Herzrasen

Alle diese und weitere Anzeichen können indes phasenweise auch bei gesunden, nicht an einer Depression erkrankten Menschen auftreten. Die Diagnose einer Depression sollte daher stets durch einen niedergelassenen Arzt oder in einer Klinik für Depressionen erfolgen. Depressions-Selbsttests und Fragebögen zur Selbstdiagnose, wie sie im Internet häufig zu finden sind, können lediglich Tendenzen aufzeigen. Sollten Sie vermuten, dass Sie oder einer Ihrer Angehörigen unter einer Depression leiden, ist ein Besuch bei einem Haus- oder Facharzt deshalb dringend erforderlich. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Beschwerden über einen Zeitraum von mehreren Wochen bestehen bleiben und die Lebensqualität des Betroffenen stark beeinträchtigen. Als Fachärzte kommen hier primär Psychiater sowie Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Betracht, wie sie in unserer Klinik für Depressionen tätig sind. 


Ursachen und Auslöser: Wie entsteht eine Depression?

Wie bei vielen psychischen Erkrankungen sind auch bei der Depression die Ursachen komplex und nur zum Teil erforscht. Eine Depression entsteht meist im Zusammenwirken verschiedener ihr Auftreten begünstigender Faktoren. Sowohl genetische und körperliche Einflussfaktoren als auch Ereignisse in der individuellen Lebensgeschichte können eine Rolle spielen. So lässt eine genetische Prädisposition die Entwicklung einer Depression wahrscheinlicher werden. Das bedeutet: Menschen, in deren Familie bereits Fälle von Depression bekannt sind, können selbst eine Neigung besitzen, an einer Depression zu erkranken. Dies kommt besonders dann zum Tragen, wenn eine entsprechende genetische Veranlagung auf Lebensereignisse trifft, die eine derartige Erkrankung mitverursachen können.

Biographische Einschnitte, die als extrem belastend erlebt werden, sind zum Beispiel Todesfälle in der Familie, schwere Erkrankungen, Scheidungen und Trennungen von Partnerschaften sowie der Verlust des Arbeitsplatzes. Es bleibt festzuhalten: Genauso wenig, wie eine Häufung depressiver Erkrankungen in der Familie sicher das Auftreten einer Depression bei einem Patienten vorbestimmt, führen Krisen im Leben jedes Betroffenen zwangsläufig zu depressiven Symptomatiken. 

Depressionen sind mithin multifaktoriell bedingt, im Einzelfall also erst zu verstehen, wenn die gesundheitliche Situation und Lebenssituation des Patienten oder der Patientin umfänglich in den Diagnoseprozess miteinbezogen werden. Grundsätzlich gilt: Depressive Episoden sind durch tiefgreifende Veränderungen im Hirnstoffwechsel gekennzeichnet. Oft treffen vererbte, in der Person verankerte und belastende Umfeldfaktoren in unterschiedlichen Anteilen aufeinander und lösen dadurch die Erkrankung Depression aus. 

Zu den in der Person verankerten Faktoren zählen dabei auch körperliche Einflussgrößen: Sowohl Krebserkrankungen als auch schwerwiegende degenerative Erkrankungen des Nervensystems wie Parkinson und Alzheimer etwa werden häufig von einer Depression begleitet. Aber auch eine Schwangerschaft mit den mit ihr einhergehenden hormonellen Veränderungen kann sowohl in ihrem Verlauf (Schwangerschaftsdepression) als auch nach der Geburt des Kindes (Postpartale Depression oder Postnatale Depression) eine depressive Erkrankung mitverursachen. Auch der Missbrauch von Drogen und anderen Substanzen, die in den Hirnstoffwechsel eingreifen, kann depressive Episoden zur Folge haben.

Aktuelle Studien unter anderem der WHO (World Health Organization) haben ergeben, dass die Zahl der an einer Depression erkrankten Menschen weltweit weiterhin stark wächst. Für diese Entwicklung ist auch das zunehmende Durchschnittsalter der Weltbevölkerung mitverantwortlich, da mit dem Alter die Wahrscheinlichkeit, an einer Depression zu erkranken, steigt. Doch auch grundlegende Veränderungen unseres Alltags haben Einfluss auf das Depressionsrisiko: Vor allem andauernder Stress – etwa im beruflichen Umfeld durch die Entgrenzung der Arbeitszeit, wachsende Forderungen an die Mobilität und abnehmende Ruhezeiten – wirkt sich hier negativ aus.


Depressions-Arten: Welche Formen von Depression treten auf?

Grundsätzlich können depressive Erkrankungen unter anderem unterschieden werden nach:

  • Schweregrad: Handelt es sich um einen leichten, mittelschweren oder schweren Krankheitsverlauf?
  • Häufigkeit des Auftretens: Tritt die Erkrankung das erste Mal oder zum wiederholten Male (rezidivierende Depression) auf?
  • Auslöser: Zeigen sich die depressiven Symptome nach einem einschneidenden Erlebnis (in Form einer Anpassungsstörung, früher als reaktive Depression bezeichnet), als Begleiterscheinung einer weiteren Erkrankung oder eines körperlichen Veränderungsprozesses oder ohne erkennbaren Auslöser (endogene Depression)?

Für besonders häufig vorkommende Arten der Depression haben sich weitere spezielle Bezeichnungen etabliert. Zu diesen zählen:

  • Altersdepression
  • Jugenddepression
  • Schwangerschaftsdepression
  • Postpartale Depression (Postnatale Depression)
  • Herbstdepression/Winterdepression (saisonal-affektive Störung)

Zahlreiche weitere psychische Erkrankungen weisen depressive Anteile auf oder ähneln einer Depression in gewissen Symptomkomplexen. Das gilt zum Beispiel für das Burn-out-Syndrom, die Posttraumatische Belastungsstörung und die Bipolare Störung (auch: Manische Depression). 


Akutklinik Depression: Wie werden Depressionen behandelt?

In unserer Klinik für Depressionen, der Akutklinik Urbachtal, behandeln wir depressive Erkrankungen ganzheitlich und individuell. Das bedeutet: In einem umfangreichen diagnostischen Prozess schaffen wir die fundierte Basis für Ihre optimale Behandlung. Ihr individueller Therapieplan richtet sich ganz nach Ihren Bedürfnissen und wird im Behandlungsverlauf immer wieder Ihrer sich im Wandel befindlichen Situation angepasst. Depressionen behandeln wir grundsätzlich multimodal, also in der wirksamen Kombination verschiedener therapeutischer Methoden. Zu den Therapiemodulen in unserer Klinik für Depressionen zählen in erster Linie tiefenpsychologische Einheiten ebenso wie Verhaltenstherapien und körpertherapeutische Ansätze. Diese werden bei gegebener Indikation ergänzt durch systemische bzw. humanistische Therapieangebote. In der individuellen psychotherapeutischen Behandlung integrieren wir Verfahren moderner Psychotherapien. Durch die Kombination unterschiedlicher Methoden stellen wir die besten Erfolgsaussichten für Ihre seelische Genesung sicher.

In unserer Akutklinik für Depressionen steht der Mensch im Mittelpunkt. Wir sind an Ihrer Seite und unterstützen Sie gleichermaßen fachlich kompetent und einfühlsam. Denn: Bei allem fachlichen Know-how kann eine Depressions-Therapie nur dann Erfolg zeitigen, wenn Patient und Klinik-Team an einem Strang ziehen und offen miteinander kommunizieren. Das ist uns wichtig, weil Sie uns wichtig sind. 

Ihren Behandlungsplan erarbeiten wir mit Ihnen gemeinsam und sind für Ihre Bedürfnisse und Fragen stets ansprechbar. In Einzeltherapie-Sitzungen konzentrieren wir uns auf die individuelle Bearbeitung Ihrer persönlichen Lebenssituation. In Gruppentherapien treten Sie mit anderen Menschen in vergleichbaren Situationen in Interaktion; grundlegende Muster werden leichter erkennbar und behandelbar. 

Die vorübergehende medikamentöse Behandlung einer Depression kann ein wirksames Mittel sein, um gerade bei langen und schweren Krankheitsverläufen oder in Akutsituationen Patienten zu entlasten. Dies ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn der Betroffene psychisch zu stark beeinträchtigt ist, um sich konstruktiv an nicht-medikamentösen Therapien beteiligen zu können. Was uns wichtig ist: Psychopharmaka verordnen wir in unserer Klinik für Depressionen ausnahmslos nach kritischster Prüfung und nur dann, wenn dies indiziert und unvermeidbar ist, was bei einer schweren Depression der Fall sein kann. Dabei ist die medikamentöse Behandlung jedoch fast immer nur als kurz- oder mittelfristige Lösung angelegt, die zur Entspannung der Akutsituation und Verbesserung der Therapiefähigkeit beiträgt.


Nachbehandlung und Alltag: So verbessern Sie Ihre Lebensqualität bei einer Depression.

Psychische und psychosomatische Probleme und Erkrankungen betrachten wir in unserer Klinik für Depressionen als Wachstumsaufgaben. So auch die Depression: Wir wollen die bestmöglichen Voraussetzungen schaffen, damit Ihre psychische und körperliche Gesundheit wiederhergestellt und langfristig bewahrt werden kann. Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Verhaltenstherapie – ergänzt durch systemische bzw. humanistische Therapieverfahren – sowie körperbezogene Therapien, wie wir sie in der Akutklinik Urbachtal anbieten, ebnen einen Weg, den Sie selbst aktiv gestalten und nach Ihrem Klinikaufenthalt fortsetzen müssen. 

In unserer Akutklinik für Depressionen tragen wir dazu bei, dass Sie sich selbst besser kennen- und verstehen lernen. In der konstruktiven Auseinandersetzung mit sich selbst erlernen Sie auch Bewältigungsstrategien, die Sie im Alltag weiter begleiten werden. Seien Sie gewiss: Sie werden weiterhin Krisen und Rückschläge erleben – kein Lebensweg verläuft nur gerade, positiv und ohne Traurigkeit und Zweifel. Aber: Mit dem richtigen Handwerkszeug werden Sie weniger leicht zu erschüttern sein und wieder auf sich selbst vertrauen. 

Sollten Sie während Ihres Aufenthalts in unserer Klinik für Depressionen besonders von den gruppentherapeutischen Einheiten profitiert haben, könnte der Besuch einer Selbsthilfegruppe eine Bereicherung Ihres Alltags darstellen. Gerne unterstützen wir Sie bei der Suche nach geeigneten Gruppen und nennen Ihnen Adressen und Ansprechpartner in Ihrer Region. Selbstverständlich begleiten wir Sie auch darüber hinaus beim Übergang von der Klinik zurück in Ihr privates oder Ihr berufliches Umfeld. Unsere Sozialberatung kann Sie bei Bedarf z. B. bei der Suche nach einem ambulanten Therapieplatz oder bei der Planung einer stufenweisen Wiedereingliederungsmaßnahme unterstützen.


Ihre Klinik für Depressionen: Akutklinik Urbachtal

Was kann ich tun, wenn ich von einer Depression betroffen bin? Welche Schritte muss ich gehen, um meinen Zustand aktiv zu verbessern? An wen wende ich mich, wenn eine depressive Erkrankung ohne professionellen Beistand nicht zu bewältigen ist? 

Das Team unserer Akutklinik Urbachtal kennt die Antworten auf diese und weitere Fragen zum Thema „Depression“. In unserer Fachklinik für Psychosomatik und Psychotherapie behandeln wir ein großes Spektrum depressiver Erkrankungen – immer mit viel Erfahrung, wissenschaftlich fundierten Konzepten und größtem Einfühlungsvermögen. 

Wir sind gerne für Sie da: Unter der Tel. nr. 07524 990222 nehmen wir uns Zeit für Ihre ausführliche und diskrete Beratung.


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